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Carsten Wannhoff & Guido Hinzmann

Konzertbericht White Lies – Big TV-Tour – 09.11.2013 – Köln Live Music Hall

Konzertbericht White Lies – Big TV-Tour – 09.11.2013 – Köln Live Music Hall 3.50/5 (70.00%) 2 votes

White LiesPünktlich zur ungewöhnlichen Startzeit um 19:30 Uhr beginnt das heutige Spektakel in der Live Music Hall, schließlich muss um 22 Uhr Schluss sein, wenn die anschließende Disco beginnt.
Die Fans der Londoner Indie-Post-Punk-Britpop-Wieauchimmer-Band White Lies haben es in großer Zahl vernommen, die Halle ist heute abend picke packe voll.

Als Anheizer haben sich die Jungs für die Band “In the Valley below” entschieden, was sich als Glücksgriff erwies.
Die Newcomer bringen feinste Indie-Kost, mal treibend, mal getragen auf die Bühne, dominiert vom gesanglichen Zusammenspiel der Sängerin und des Sängers. Vom Outfit erinnert alles an Farmersleute aus dem Mittleren Westen, eine schräge, aber sehr empfehlenswerte Erfahrung.

Als kurz nach halb 9 White Lies zu fünft die Bühne betreten, ist den meisten schon klar, dass wir wegen des anschließenden Rockgardens nicht über 90 Minuten Konzertdauer hinauskommen werden.
Vom ersten Moment an haben die Briten das Publikum fest im Griff und hauen schon zum Start den großen Hit “To lose my life” raus.
Die dicht gedrängten Gäste sind ganz offensichtlich in Feierstimmung und zeigen sich sowohl stimmgewaltig wie auch textsicher.
Und die Band findet genau die richtige Mixtur zwischen alt und neu, also zwischen den Vorgängeralben “To lose a life” und “Ritual” und dem neuen “Big TV”, dessen Songs wohldosiert eingestreut werden.
Dabei haben White Lies in Sachen Bühnentechnik noch eine ordentliche Schippe draufgelegt, vergleicht man das Konzert 2013 mit dem auf YouTube frei verfügbaren Rockpalast-Konzert an gleicher Stelle 2 Jahre zuvor. Die Lichtshow wirkt schon fast übertrieben für eine Halle dieser Größe, Video-Pixel-Wände, Lasershow, übergroße Bühnenscheinwerfer, das volle Programm.
Zum Höhepunkt gerät der moderne Klassiker “Unfinished Business”, der frenetisch gefeiert und mitgesungen wird.

Der Funke zwischen Band und Publikum springt heute schnell über und die Stimmung in der Halle hält durch bis zum furiosen Finale “Bigger than us”.
Dann ist leider nach nur 80 Minuten und einem Zugabenblock Schluss.
Die Leute sind durchgeschwitzt und schwer begeistert von diesem klasse Konzert, das ich jederzeit wieder besuchen würde.
Schade nur, dass mein persönlicher Favorit “Strangers” nicht zur Setlist gehörte, aber man kann schließlich nicht alles haben.

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